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Art der Publikation: Beitrag in Sammelwerk
Wissenschafts- und erkenntnistheoretische Probleme beim Umgang mit Ontologien
- Autor(en):
- Schütte, Reinhard; Zelewski, Stephan
- Herausgeber:
- König, Wolfgang; Wendt, Oliver
- Titel des Sammelbands:
- Wirtschaftsinformatik und Wissenschaftstheorie – Verteilte Theoriebildung
- Seiten:
- 1-19
- Ort(e):
- Frankfurt/Main
- Veröffentlichung:
- 1999
- Link zum Volltext:
- https://pim.wiwi.uni-due.de/fileadmin/migratedchairt3assets/file/Schuette_Zelewski_-_Probleme_Ontologien.pdf
- Zitation:
- Download BibTeX
Kurzfassung
Die Kommunikation zwischen Agenten erfordert nicht nur den Austausch von rein syntaktisch festgelegten Zeichenketten, sondern die Agenten müssen auch über einen gemeinsamen Wissenshintergrund verfügen. Die KI-Forschung verfolgt seit Anfang der neunziger Jahre mit Ontologien einen formalsprachlichen Ansatz, der auch für die Explikation von Wissenshintergründen genutzt werden kann. Eine besonders hohe praktische Relevanz gewinnen Ontologien im Rahmen des betrieblichen Wissensmanagements, so daß auch ein wachsendes Interesse der Wirtschaftsinformatik an Ontologien zu beobachten ist. Der vorliegende Beitrag untersucht, aufbauend auf einer inhaltlichen Präzisierung des Ontologiebegriffs, welche erkenntnis- und sprachtheoretischen Probleme bei der Konstruktion von Ontologien entstehen können. Ontologien werden als formalsprachlicher Spezialfall von konzeptuellen Modellen verstanden, so daß die Ausführungen auch über den engen Rahmen der Ontologien hinaus für eine wissenschaftstheoretische Problematisierung der Informationsmodellierung relevant sind.